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EBT Berlin empfängt den VfL 93 Hamburg

In der 1. Badminton-Bundesliga empfängt die SG EBT Berlin am Samstag, den 30. Januar 2010, 14.00 Uhr (Sporthalle Samariterstraße) den VfL 93 Hamburg. Ziel der Mannschaft ist es gegen Hamburg und einen Tag später auswärts gegen den BV Gifhorn die noch fehlenden vier Punkte für den Einzug in das Play-off Halbfinale einzufahren.

Mit Ausnahme von Nicole Grether und Josche Zurwonne wird das Team dazu am Wochenende wieder in Bestbesetzung antreten. Mit dabei wieder Wong Choong Hann und Aravind Bhat, die zuletzt wegen Verpflichtungen ihrer nationalen Verbände nicht antreten konnten. Bei den Herren wird die Mannschaft durch Eetu Heino, Michal Logosz, Tim Dettmann, Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann komplettiert. Bei den Damen wird die Weltranglistenneunte im Dameneinzel Juliane Schenk von den Nachwuchsspielerinnen Anne-Christin Reiter und Lisa Deichgräber unterstützt.

Sowohl Hamburg als auch Gifhorn haben keine Chance mehr in die Play-offs einzuziehen. Gleichwohl werden beide Spiele für EBT kein leichter Gang, denn beide Gegner verfügen über eine gute Mischung internationaler und nationaler Spitzenspieler.

Der VfL 93 Hamburg wird vom deutschen Nationalspieler Sven-Erik Kastens und dem polnischen Nationalspieler Adam Cwalina angeführt. Bei den Damen gibt es ein Wiedersehen mit Karen Neumann (geb. Stechmann), einer der erfolgreichsten deutschen Doppel- und Mixedspielerinnen vergangener Jahre. Vervollständigt wird das Team der Gäste bei den Damen durch Gitte Köhler und U-19 Nationalspielerin Inken Wienefeld und bei den Herren durch Sebastian Schöttler, Sebastian Rauch, dem Engländer Tom Armstrong und Till Zander.

Schon im Hinspiel waren fast alle Partien sehr ausgeglichen, so dass auch am Samstag wieder spannendes Badminton zu erwarten ist. Die Mannschaft freut sich auf die Unterstützung des Berliner Publikums.

EBT – ein starkes Team! Berliner schlagen Refrath 5:3

Gedankenspiele vor dem ersten Spiel…
EBT gegen Refrath, also der Letzte gegen den derzeit Tabellen – Dritten, da kann doch nichts schief gehen, das ist doch eine klare Angelegenheit. So könnte ein erster Gedanke mutmaßen. Der zweite aber, zumeist etwas differenzierter, offenbart schon eher mögliche Unwägbarkeiten und Unbekannte. Da ist zum Beispiel der Enthusiasmus der ins Hintertreffen geratene Gäste zu bedenken und drückender Ehrgeiz, endlich entscheidend zu punkten. Und so reisten die Aufsteiger der neuen Saison mit einer nicht zu unterschätzenden Mannschaft an, angeführt vom Weltklassespieler Kai Bin Yeoh. Und auch der bulgarische Doppel – Spezialist Metodiev sollte in diesem Zusammenhang unbedingt erwähnt werden. Hinzu kamen Aufstel-lungsprobleme bei den Berliner Gastgebern, denn mit Wong Choong Hann, Aravind Bhat und Chetan Arnand fehlten drei der EBT – Leistungsträger. Sie mussten an diesem Sonntag für ihre Nationalverbände antreten. Die so entstandene Lücke sollten Oliver Witte, Bastian Zimmermann und Karsten Lehmann aus der 2. EBT – Riege möglichst kampfstark schließen. Wie aber wird sich diese 2. Reihe in der 1. schlagen? Durchaus keine unwichtige Frage in solcher Art Gedankenspielen vor dem ersten Ballwechsel! “Nein, aufgeregt bin ich jetzt noch nicht, aber später dann, unmittelbar vor dem ersten Spiel, ganz bestimmt”, so Oliver Witte vor seinem ersten Einsatz in der obersten Spielklasse. Ähnlich Bastian Zimmermann, für ihn das erste Heimspiel. Zeigt man da Gefühle? “Absolut, vor allem, weil es vor heimischer Kulisse ist. Na klar bin ich aufgeregt aber auch freudig erregt.” Und Karsten Lehmann, wie fühlte er sich vor diesem Seitensprung in oberste Badmintongefilde? “Man ist angespannt, logisch, wenn man so ein Neuling ist!” Und in genau dieser Hinsicht witterten die Refrather ihre Chance. Denis Nyenhuis sagte es klar und deutlich: “Als wir diese Aufstellung von EBT sahen, rückte für uns ein 4:4 in greifbare Nähe.”

Schnelle Entscheidungen und spannende Ballwechsel…
Außerordentlich schlagkräftig starteten die Doppel. Bei den Damen Grether/Schenk gegen Buss/Kölling,, bei den Herren Logosz/Dettmann gegen Yeoh/Nyenhuis. Nur schade, denn die Begegnung bei den Damen war schnell beendet. Boss/Kölling mussten infolge Verletzung bereits im 1. Satz aufgeben. Anders der Spielverlauf bei den Herren, denn erst im 3. Satz fällt nach spannendem wechselvollem Spiel die Entscheidung: 21:17 für Logosz/Dettmann!
Dann das zweite Herren – Doppel und die große Frage: Werden sich die “Neulinge” Bastian Zimmermann und Karsten Lehmann gegen Metodiev/Schwarz durchsetzen können? Verbissene Ballwechsel prägten diese Auseinandersetzung, die zu einem Schlüsselspiel werden sollte. Jubel in der Samariter, als die EBT – Mannen Satz 1 knapp mit 21:18 für sich entscheiden. Werden sie dieses hohe spielerische Vermögen halten können? Sie halten es und schießen sich beim 20:19 nervenstark zum 21:19 Sieg. Spielstand: 3:0 – Führung für EBT!

Im dritten Herren – Einzel stehen sich Oliver Witte und Johannes Szilagyi gegenüber. Wenngleich das Ergebnis, 13:21 und 10:21, auch recht eindeutig ausfällt, so sei an dieser Stelle unbedingt die aufwendige Gegenwehr Oliver Wittes erwähnt. Refrath verkürzt auf 1:4! Auf Feld 1 entwickelt sich währenddessen ein verbissenes Duell zwischen Eetu Heino und Kai Bin Yeoh. Knallhart ist der Schlussspurt von Yeoh und so schießt er sich im 1. Satz zum 21:16. Die Frage: Wird Eetu Heino gegenhalten und ein 3-Satz-Match erzwingen? Nein, es sieht nicht gut aus, denn Yeoh zieht im 2. auf 11:6 davon und hält den Vorsprung, wenn auch knapp, bis zum 21:18. Punkt für Refrath und nur noch 4:2!

Im letzten Herren – Einzel kreuzen Tim Dettmann und Kai Waldenberger die Schläger, ein Match, wie sich zeigen wird, mit verteilten Chancen. Dennoch entscheidet Waldenberger Satz 1 21:17 für sich und liegt auch im “2.” durchgängig bis 21:15 vorn. Spielstand nur noch 4:3!

Entscheidung im Mixed…
Zur großen Entscheidungsschlacht wird dieses Match allerdings nicht mehr und so ist der Verlauf schnell erzählt. Grether/Logosz beherrschen ihre Gegner Kölling/Nyenhuis klar und holen mit 21:11 und 21:14 den 5:3 – Siegpunkt für die EBT. “Ich freue mich natürlich über den Sieg, wenngleich ich eher auf ein Unentschieden getippt hatte”, so Manfred Kehrberg, Teammanager der Berliner. Das Fazit dieses Spieltages: Auch die zweite EBT – Reihe hat bewiesen, dass sie durchaus oben mithalten und gar mitspielen kann. Trotz dieses Sieges bleibt EBT jedoch auf Rang 3, hat allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto.

Juliane Schenk und Nicole Grether führen EBT gegen Refrath

EBT Berlin trifft in der 1. Badminton-Bundesliga am Sonntag, den 13.12.2009, 14.00 Uhr (Sporthalle Samariterstraße) auf den TV Refrath.

Angeführt wird das EBT-Team am Wochenende von den zuletzt international überaus erfolgreichen Juliane Schenk und Nicole Grether. Beide hatten sich für das in der vergangenen Woche in Malaysia ausgetragene Finale der Super Series Turniere qualifiziert. Dabei erreichte Juliane Schenk mit dem Einzug in das Finale im Dameneinzel ein in der Geschichte des Deutschen Badminton bisher einmaligen Erfolg. Nicole Grether scheiterte sowohl im Dameneinzel als auch im Damendoppel nur knapp am Halbfinaleinzug. Nach diesen großartigen internationalen Erfolgen bietet sich nun die Gelegenheit beide wieder am Wochenende im Bundesligaspiel gegen den TV Refrath in Berlin zu bewundern.

Mit dem TV Refrath trifft EBT auf den Aufsteiger der diesjährigen Saison. Die ambitionierte Mannschaft aus dem Bergischen Land verfügt über eine ausgeglichene Mannschaft und wird angeführt durch den malayischen Weltklassespieler Kai Bin Yeoh und den bulgarischen Doppelspezialisten Vladimir Metodiev. Mit im Team der Refrather die Ex-EBT-Spieler Carla Nelte und Johannes Szilagyi, die vor der Saison zu ihrer jetzigen Mannschaft gewechselt sind. Leider ist Carla Nelte verletzt. Ein Wiedersehen wird es aber auf jeden Fall mit Johannes Szilagyi geben, der für Refrath voraussichtlich das 3. Herreneinzel bestreiten wird.

Für EBT wird das Spiel alles andere als ein “leichter Gang” zum Jahresabschluss. Aufgrund von Verpflichtungen ihrer Nationalverbände stehen am Wochenende Wong Choong Hann und Aravind Bhat nicht zur Verfügung. Die Gäste aus Refrath wittern deshalb eine Chance und wollen mindestens einen Punkt aus Berlin entführen.

Es wird also wieder in jeder Hinsicht interessant und spannend. Auf in die Samariterstraße …

Für alle, die es nicht in die Halle schaffen sollten, werden wir das erste Mal in dieser Saison auch ein Live Scoring anbieten können.

Starke Gäste, starke Hausherren! Gerechte Punkteteilung zwischen Bonn und Berlin

Als die weit gereisten Gäste eintrafen, knisterte es in der Samariterhalle, lag spannende Erwartung in der Luft. Kein Wunder bei der Ausgangssituation: 1. BC Bonn/Beuel auf Platz 2, EBT gleich dahinter. Aber mehr noch! Bonn und die Berliner sind seit jeher Erzrivalen, kennen sich aus vielen Begegnungen. Rangierten die Bonner in der vorletzten Saison vor den Berlinern, so war es 2008/2009 umgekehrt. EBT wurde Vizemeister.

Nun also, an diesem 1. Advent 2009, erneutes Kräftemessen. Tatsache ist, beide wollen den Titel und so war dieser ersten Saisonberührung größte Bedeutung zuzumessen. “Das ist richtig. Heute? Nun, es könnte ein 4:4 werden”, tippt Roland Maywald, Mannschaftsleiter des BC Bonn/Beuel, “vielleicht aber auch eine Niederlage für mein Team. Unser Topspieler Anthony Clark musste nämlich gestern abreisen. Dadurch ist unser Doppel stark geschwächt, leider!” Ohne Zaudern Manfred Kehrberg, Teamchef von EBT: “4:4, zwei gleich starke Mannschaften. Bei den Damen leichte Vorteile für uns, bei den Herren die Bonner!” Und lächelnd zögernd, – “aber warten wir ab!”

Von verteilten Chancen…
konnte man beim Damendoppel Heather Olver/Birgit Overzier gegen die Berlinerinnen Nicole Grether und Juliane Schenk ausgehen. Und so stand es nach zwei Sätzen folgerichtig 1:1. Doch mutig unverkrampft, taktisch klug eingestellt, greifen die EBT-Damen im 3. Satz konsequent an und gewinnen sicher 21:14. Nicht so glücklich, zumindest in sportlicher Hinsicht, die Begegnung zwischen den Berlinern Wong Choong Hann/Michal Logosz und Ingo Kindervater/Ian Maywald. Verletzt muss Ingo Kindervater leider aufgeben!

Schnelles 2:0 also für EBT Berlin. Wird das 3. Doppel das 3:0 bringen?
In dieser Begegnung trafen die Berliner Tim Dettmann/Josche Zurwonne auf die starken Engländer Carl Baxter/Rajiv Ouseph. Man durfte gespannt sein! Zunächst glänzen Dettmann/Zurwonne mit schlagstarkem Angriffspiel. Doch leider können sie diese dominierende Spielweise nicht durchhalten und geben Satz 1 mit 19:21 ab. Im 2. Satz erinnern sich die Berliner ihrer Angriffslust und gleichen mit sicheren 21:13 aus. Atemberaubendes Badminton dann im 3. Satz. Die Badminton-Fans in der gut gefüllten Samariterhalle reißt es von den Sitzen. Keines der Teams kann zunächst entscheidende Vorteile für sich verbuchen und so fällt die Entscheidung erst in der Schlussphase: 21:19 für Baxter/Ouseph. Bonn verkürzt auf 1:2!

Im ersten Herreneinzel messen sich Wong Choong Hann von EBT und Marc Zwiebler. Da war Weltklasse-Badminton zu erwarten, mit leichten Vorteilen für den Bonner Star. Umso erstaunlicher das deutliche 21:12 für den Berliner im 1. Satz. Der 2. Satz dann hart umkämpft. Marc Zwiebler zieht alle Register seines Könnens, schreit seinen Frust lautstark heraus, doch vergebens. 21:19 für Wong Choong Hann und mithin 3:1 für EBT! Auf Feld 1 verliert zu diesem Zeitpunkt Juliane Schenk von EBT gegen die starke englische Meisterin Elisabeth Cann Satz 1 mit 15:21. “Vielleicht”, so Juliane nach dem Spiel, “war ich noch vom Doppel geschwächt. Ich wollte das Spiel schnell hinter mich bringen und bei diesem Druck ging mir dann irgendwie die Konzentration verloren. Ich kenne Elisabeth gut, sie ist eine phantastische Spielerin. Zumeist aber konnte ich sie schlagen!” Und so liegt Juliane Schenk im 2. Satz auch schnell 5:0 vorn. Doch Mitte des Spiels ändert sich das Bild und Cann gleicht 11:11 aus. Verbissen wird um jeden weiteren Punkt gekämpft. Schließlich aber setzt sich Juliane Schenk ab, gewinnt 21:16 und gleicht aus. “Im 2. habe ich mit viel höherem Kraftaufwand gespielt, konzentrierter, variantenreicher und eben mein Spiel gemacht, so muss es sein”, lacht Juliane Schenk und atmet tief durch. Das konnte sie auch, denn im 3. Satz ließ die Berlinerin der Engländerin nicht die Spur einer Chance und gewinnt klar 21:8. Die Samariterhalle tobt! Während dessen ist auch das 2. Herreneinzel beendet. Gegen den starken Rajiv Ouseph aus Bonn hatte Eetu Heino lediglich eine Außenseiterchance. So verliert er auch in zwei Sätzen. Dennoch sollten hier gerechterweise Spielstärke und facettenreiche Gegenwehr Eetu Heinos angemerkt werden!

4:2 – EBT auf Kurs “Sieg”?
Durchaus möglich, denn da waren ja nur noch das letzte Herreneinzel und das Mix auszuspielen. Als auf Feld 2 Carl Baxter den 1. Satz gegen Tim Dettmann gewinnt, steht es im 1. Satz zwischen Nicole Grether/Michal Logosz und Birgit Overzier/Marc Zwiebler 9:13. Aber das EBT – Mix holt auf … 16:20 … 17:20 … 18:20. Werden es die Berliner noch schaffen? 19:20 und absolute Stille in der Samariterhalle. Nein, Ball im Netz … 19:21! Die Enge dieser Begegnung versprach einen dramatischen “Zweiten”! Der geht bei Dettmann/Baxter zu diesem Zeitpunkt in die Schlussphase. 20:15 führt der Engländer und schießt sich mit einem Smash zum Sieg. Die Konsequenz: Nur noch 4:3 für die EBT. “Einzel ist einfach nicht meine Sache”, kommentiert Tim Dettmann anschließend seine Niederlage. “Das war nicht anders zu erwarten, ich bin nun ‘mal ein Doppel-Spieler!” Als Tim Dettmann diesen rückblickenden Eindruck seines Spiels vermittelt, dreht sich das Spielgeschehen im 2. Satz Mix. Führten die Berliner zunächst, gehen nun die Gäste mit 16:14 in Front und ziehen auf 19:14 davon. Das Aus für die Berliner? Nein, so einfach wollten sie es dem Gegner nicht machen und kämpfen sich auf 18:20 heran. Aber es reicht nicht: Niederlage im Mix und Ausgleich 4:4! “Wir haben nicht gut gespielt, uns zurückgezogen, das war taktisch nicht klug”, so Nicole Grether kopfschüttelnd. “Wir haben auch zu viel cross gespielt. Und natürlich muss man betonen, dass wir ganz starke Gegner hatten. Aber wir haben gekämpft!” Ähnlich sah es EBT – Teamchef Manfred Kehrberg, dessen Prognose 4:4 sich bewahrheitet hatte: “Die Mannschaft hat gut gekämpft. Bonn war der erwartet starke Gegner. Und besonders habe ich mich über die gut gefüllte Halle gefreut! Ich denke, wir konnten den Fans heute tolles Badminton bieten!”

Es bleibt spannend oben!
Wenngleich auch den Hauptstädtern der Sieg versagt blieb, so hievt sie das 4:4 zumindest ein Etage höher und weist den Spielern vom Rheinufer nunmehr Tabellenplatz 3 zu. An der Spitze keine Bewegung, Meister Bischmisheim bleibt ganz oben. Fazit: Nach wie vor ist im Badminton – Oberhaus alles offen und alle können hoffen!

EBT erwartet TOP-Favoriten 1. BC Bonn-Beuel

Mit dem 1. BC Bonn-Beuel erwartet die Bundesligamannschaft der SG EBT Berlin am Sonntag, den 29. November, 14.00 Uhr, Sporthalle Samariterstraße, den TOP-Favoriten auf die diesjährige Deutsche Meisterschaft.

Die Bonner haben sich vor der Saison mit dem Neuzugang von Anthony Clark und Rajiv Ouseph (beide England) eindrucksvoll verstärkt. Mit Carl Baxter (Herreneinzel), Elisabeth Cann und Heather Olver verstärken drei weitere englische Nationalspieler das Team. Star der Mannschaft ist allerdings der Deutsche Meister im Herreneinzel Marc Zwiebler, der zuletzt mit dem 2. Platz bei den Denmark Super Series und dem Sieg bei den Norwegian International wieder den Anschluss an die absolute Weltklasse im Herreneinzel geschafft hat. Vervollständigt wird das Team durch die deutschen Nationalspieler Birgit Overzier (Damendoppel, Mixed) und Ingo Kindervater (Doppel) sowie dem erfahrenen Ian Maywald. Wenn die Bonner in dieser Besetzung auflaufen, bleibt für EBT nur die Außenseiterrolle. Dabei kann EBT am Wochenende voraussichtlich seine Bestbesetzung aufbieten.

Leicht favorisiert gehen die EBT-Damen Juliane Schenk (Einzel gegen Liz Cann) und Nicole Grether (Doppel mit Juliane Schenk und Mixed) ins Rennen. Schwerer wird dagegen schon die Aufgabe in den Herreneinzeln. Im 1. Herreneinzel trifft Wong Choong Hann auf Marc Zwiebler. Aufgrund seiner jüngsten Leistungen ist Marc Zwiebler leicht favorisiert. Auf jeden Fall ist Weltklassebadminton zu erwarten. Genauso wie im 2. Herreneinzel, in dem für EBT der indische Meister Aravind Bhat auf den englischen Meister Rajiv Ouseph trifft. Im 3. Herreneinzel hat Eetu Heino gegen den Engländer Carl Baxter sicher nur Außenseiterchancen. Entscheidend für den Ausgang des Spiels dürften wieder die Herrendoppel sein. Hier treffen mit Wong / Logosz und Clark / Kindervater voraussichtlich ebenfalls zwei Weltklassepaarungen aufeinander. Das 2. Herrendoppel werden für EBT Tim Dettmann und Josche Zurwonne voraussichtlich gegen Marc Zwiebler und Ian Maywald bestreiten.

Die Mannschaft hofft natürlich auf die Unterstützung der Badminton-Fans aus Berlin und Brandenburg. Badminton vom Feinsten wird auf jeden Fall geboten. Der Besuch lohnt sich!

Bereits am Samstag, den 28. November (14.00 Uhr, in Lüdinghausen) trifft EBT auswärts gegen das starke Team von Union Lüdinghausen an. Mit einem Superstart (7:3 Punkte) haben die Münsterländer bisher eindrucksvoll ihre Ambitionen auf einen Play-off-Platz unterstrichen und wollen ihre gute Bilanz mit einem Sieg gegen EBT bestätigen.

Nervenschlacht in der Samariter – Meister Bischmisheim schlägt EBT 5:3

Ein knappes halbes Jahr liegt die letzte Begegnung ETB gegen Bischmisheim zurück. Damals ging es um den Titel, mit dem besseren Ende für die Saarländer. Nun trafen Meister und Vize erneut aufeinander. Wer wird diesmal als Sieger das Badminton – Areal verlassen, das war hier die große Frage. Nicole Grether, von EBT, wäre schon mit einem 4:4 zufrieden. “Es wird in jedem Falle schwer heute!” So sieht es auch Hans Abraham, EBT – Übungsleiter, 4:4 seine Prognose. Und EBT – Coach Manfred Kehrberg? “Zwischen 5:3 und 3:5 ist alles drin”. Anders Michael Fuchs aus Bischmisheim. Er setzt auf Sieg, “aber zumindest Unentschieden!” Für Marcel Reuter schwierig. “Beide können gewinnen”, seine Meinung. Und Carola Bott beklagt das Fehlen von Dieter Domke bei Bischmisheim: “Ein echtes Handycap für uns!” Und mehr noch, auch Seriensiegerin Xu Haiuwen ist für Bischmisheim nicht mehr dabei. Sorgen dieser Art aber auch beim EBT – Team, denn es muss auf den starken Inder Arvind Bhat verzichten. Für ihn trat Karsten Lehmann, aus EBT´s Zweiter, in die Schranken. Übrigens ein durchaus erfreulicher Auftritt! Aber alle diese Mutmaßungen waren nicht mehr als graue Theorie, bis Sprecher Marcus Köster, pünktlich 14.00 Uhr, in die Turnierwirklichkeit rief!

Verheißungsvoller EBT – Auftakt!
Beinahe synchron gingen EBT – Damen und Herren – Doppel schell und sicher in Führung. Dabei blieb es auch, zumindest bei den EBT – Herren. Mit 21:14 und 21:16 fertigten Hong und Logosz die Saarländer Hopp und Schöttler ruck zuck ab. Härter umkämpft, und von atemberaubenden Ballwechseln geprägt, das Damendoppel. Dennoch gehen Grether/Schenk schließlich mit 21:14 und 21:15 als sichere Sieger vom Feld. “Den Sieg haben wir uns wirklich hart erkämpfen müssen, denn unsere Gegnerinnen legten gleich ein ziemlich schnelles Grundtempo vor. Da half uns nur höchste Konzentration”, so Juliane Schenk unmittelbar nach dem Match. 2:0 – EBT liegt vorn! Das zweite Herren-Doppel gekennzeichnet von vielen dramatischen Akzenten und so recht nach dem Geschmack des zahlreich erschienenen Badmintonpublikums. Dennoch verlieren die Berliner Karsten Lehmann und Josche Zurwonne mit 13:21 und 14:21 gegen Reuter/Fuchs. Der Anschlusspunkt für Bischmisheim und nur noch 2:1 für die EBT.

Von hauchdünnen Entscheidungen…
sind die Einzel geprägt. Z.B. Damen – Einzel Juliane Schenk gegen Olga Konon. 19:21 verliert Juliane Schenk gleich den ersten Satz. Wird es ein 3-Satz-Match? Die gleiche Enge zunächst auch bei den Herren Wong und Nawickas. Nawickas kann zwar den 1. Satz 21:18 für sich entscheiden, verliert aber im Anschluss 19:21. Im 3. Satz muss der Bischmisheimer leider verletzt aufgeben. EBT führt 3:1! Während dessen gleicht Juliane Schenk mit 21:15 aus und eröffnet sich alle Chancen für Satz 3. Doch der beginnt geradezu deprimierend für die Berlinerin. Überraschend schnell gerät sie mit 2:9 ins Hintertreffen. Aber …? Erfreulich der Zwischenstand mit 12:15. Wird Juliane Schenk weiter aufholen? Rufe und rhythmisches Klatschen sollen die Lokalmatadorin anfeuern. Nur noch 14:17! Nein, kein aber und kein Wunder, Juliane Schenk verliert 16:21. “Ich weiß auch nicht, was im dritten Satz los war. Mir fehlte einfach der Biss, habe meiner Gegnerin, besonders anfangs, geradezu Geschenke gemacht, muss aber auch gerechterweise anerkennen, dass sie wirklich gut gespielt hat. Ja, diese Schwankungen in meinem Spiel sind da, ich weiß das, werde aber deshalb nicht den Kopf in den Sand stecken. Klar, ich muss dagegen ankämpfen!”
Der Stand, damit nur noch 3:2 für EBT! Und der Ausgleich 3:3 folgt sogleich mit dem zweiten Herren – Einzel. Marcel Reuter schlägt den Berliner Eetu Heino in drei Sätzen. Und auch im dritten Herren – Einzel punkten die Gäste und schieben sich mit 4:3 erstmals in Front.

“Auf geht´s Samariterstraße …
spornt EBT – Hallensprecher Markus Köster nochmals Publikum und vor allem das Berliner Mix Grether/Logosz an. Werden die Gastgeber gegen Hopp/Konon ausgleichen können? “Das wird schwer”, kommentiert Manfred Kehrberg. Der Spielverlauf gibt ihm Recht, denn schnell ziehen die Bischmisheimer im 1. Satz mit 19:11 davon und gewinnen auch den 2. Satz. Kurzum: Mit 5:3 entscheidet Bischmisheim dieses erste Kräftemessen der Saison 2009/2010 gegen die EBT für sich.

Bleibt die Frage: Gibt dieser knappe Gästesieg bereits deutbare Auskünfte über eine mögliche Tendenz oder Favoritenrolle? Nein, gibt er nicht. Die Spiele dieses Aufeinandertreffens zeigten, dass beide Teams gewinnen können, dass beide Teams Badminton auf höchstem Niveau und gleichem Level spielen. Viele Faktoren können ihre Begegnungen entscheiden und beeinflussen, manchmal auch der Zufall oder das kleine Quantum Glück. Wenngleich Meister Bischmisheim mit diesem Sieg nunmehr auf den ersten Tabellenplatz springt, so bleibt es dennoch hoch spannend in der oberen Tabellenregion!