EBT vor Pflichtaufgabe

Nachdem das Badmintonjahr 2014 eher durchwachsen anfing – Auswärtsniederlage in Mülheim und Unentschieden im Heimspiel gegen Düren – wartet am kommenden Samstag eine mehr als lösbare Aufgabe auf den noch amtierenden Deutschen Meister. Im Heimspiel, am Samstag, 8. Februar, 14:00 Uhr, empfängt die SG EBT Berlin den Aufsteiger und derzeitigen Tabellenletzten SV Fun-Ball Dortelweil in der Samariterstrasse.

„Gegen Dortelweil ist ein Sieg ohne Wenn und Aber Pflicht, daher gehe ich davon aus, dass wir die zwei Punkte am Samstag in Berlin behalten.“, gibt sich EBT-Teamchef Manfred Kehrberg vor dem 13. Spieltag der Badminton Bundesliga optimistisch. Und dieser Optimismus ist auch begründet, denn auf dem Papier liegt das Team aus der Hauptstadt deutlich vor den Gästen aus dem hessischen Dortelweil. Nicht nur die Tabelle, auch die individuelle Klasse spricht für sich. Trotzdem ist Vorsicht geboten: „Dortelweil ist ein junges Team mit tollen deutschen Talenten. Die sind natürlich hungrig, da bin ich mir sicher. Ein Selbstläufer wird das daher definitiv nicht!“, warnt Manfred Kehrberg trotz der augenscheinlichen Überlegenheit.

Mit nunmehr 6 Punkten Rückstand, sind die Play-Offs in Berlin kein Thema mehr, hat man spätestens am vergangenen Doppelspieltag das letzte Quäntchen Hoffnung verspielt. Trotzdem lohnt ein Besuch der Badminton Bundesliga in Berlin immer: „Auch wenn die Play-Offs in diesem Jahr ohne uns stattfinden werden, kann man in Berlin weiterhin tolles Badminton bestaunen. Daher möchte ich alle herzlichst dazu animieren, auch weiterhin zu uns in die Samariterstrasse zu kommen, um nicht nur das Team anzufeuern, sondern einfach tolles Badminton zu bestaunen.“, so Manfred Kehrberg.

Die Garanten für einen sehenswerten Badmintonsport auf Berliner Seite werden übrigens die Folgenden sein – Kenneth Jonassen, Jacco Arends, Eetu Heino, Lotte Jonathans und erstmals in dieser Saison Nachwuchsspielerin Lisa Deichgräber.

Dann bis Samstag in der Samariterstrasse.

Marcus Köster

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