Archiv für die Kategorie ‘German Junior 2012’

EBT im Radio

Mittwoch, 23. Mai 2012
Klickt das Logo um das Interview zu hören

Am 22.05 führte Arno und die Morgencrew von 104.6 RTL ein kurzes Radiointerview mit Abteilungsleiter und Bundesliga-Teammanager Manfred Kehrberg durch.

Um den Mitschnitt anzuhören, klickt einfach aufs Logo.

Viel Spass

Finale Dramatik und hochkarätiger Besuch

Sonntag, 11. März 2012

Wieder waren es Fanfaren, die um 10.00 Uhr das Besondere und die Schönheit dieses großartigen sportlichen Ereignisses, Wilson German Junior 2012, fühlbar anklingen ließen. Aber, da war auch schon Wehmut des Abschieds zu spüren, – vorbei vier wunderbare Turniertage, angefüllt mit großem Sport und Begegnungen von Spieler und Offiziellen aus 25 Ländern. Doch halt, soweit war es dann doch noch nicht, denn da lag noch Spannung in der Luft, – die Erwartung auf den finalen Kampf um die begehrten Wilson German Junior – Trophäen.

Europa gegen Asien … eröffnete die Finalspiele. Gegenüber standen sich die Mixed – Paarungen Jim Middleburg/Soraya de Visch Eijbergen, aus den Niederlanden, und die Hong Kong – Chinesen Chun Hei Lee/Ngan Chi Cheung. Ein Blick in die sportlichen Biographien beider Paarungen offenbarte jede Menge internationaler Erfolge. Für die Niederländer war es altersbedingt das letzte Auftreten bei den U19. Würde Europa punkten können? Diese Hoffnung zerschlug das Mixed aus Asien eiskalt. Mühelos und fertigten sie ihre Gegner aus den Niederlanden im Eiltempo ab. Platz drei belegten die Malaysier An Khang Tai/Yen Mei Ho und Kwon Young Bae/Ji Won Kim aus Korea.

Eleganz und Schnelligkeit … das waren die hohen Erwartungen an das Dameneinzel. Die Hauptdarstellerinnen kamen aus Korea, Jang Mi Lee, und von den Philippinen, Malvinne Ann Venice Alcala, beide international Turnier erfahren. Schnell fiel auf, dass Alcala in den Spielen der Vorrunden, bedeutend explosiver aufgetreten war, als in diesem 1. Satz des Endspiels. Und so punktete Jang Mi Lee 21:17, ekstatisch von ihrer Korea – Abteilung angefeuert. Würde sich Alcala ihrer Möglichkeiten im 2. Satz erinnern und dem Spiel eine Wende geben? Zunächst sah es so aus, das Spiel blieb offen. Doch mit zunehmender Länge wurde klar, Venice Alcala litt unter Schmerzen und so gibt sie bei 15:20 auf. „Ja, ich bin sehr sehr traurig aber seit gestern habe ich starke Schmerzen im Bein“ erzählt die hübsche Venice, mit großem Eisbeutel auf dem Knie. „Wir haben alles versucht, aber es ging einfach nicht mehr“ und humpelt zur Siegerehrung.
Die wurde von den Damen aus Korea dominiert. Jang Mi Lee gewinnt, 2. wird Venice Alcala und den 3. Platz teilten sich die Koreanerinnen Joo I Leon und Hyo Min Kim.

Gefiederte Muskelspiele … made in Indonesia, so konnte man das finale Herreneinzel zusammenfassend kommentieren. Da standen sich, mit Azizan Mahbub und Kho Henrikho Wibowo, zwei wuchtige Typen gegenüber. Unter dem Blickwinkel der Vorrunden, war beiden der Sieg zuzutrauen. Umso mehr erstaunte jedoch das recht klare 13:21 gegen Mahbub, der streckenweise zaghaft agierte. Die Folge: Wibowos Knaller trafen auch im 2. Satz ihr Ziel, das Ziel zum Sieg im Männereinzel der Wilson German Junior 2012. Platz 3 teilten sich Kwang Hee Heo und Dong Joo Kim, beide aus Korea.

Europäische Hoffnung … diese Last trug das dänische Männer – Doppel Frederik Colberg und Kaspar Antonson. Frederik 17 Jahre alt, spielt gern Fußball, Antonsen aus Kopenhagen, errang bereits mehrmals dänischen Meisterlorbeer. Die Frage: Wird europäische Badmintonkunst der indonesischen, vertreten durch Maulana Aldiartama und Edi Subaktiar, genügen?
Sie genügte, was sich bereits im 1. Satz – 21:14 – abzeichnete. Im 2. Satz zeigte das indonesische Bollwerk jedoch kaum Risse und so konnten Aldiartama und Subaktiar in einer dramatischen Schlussphase 23:21 ausgleichen.


Ein 3. Satz, für die Zuschauerränge natürlich reizvoll! Da hatte auch hochkarätige Sportprominenz Platz genommen, Freiherr Manfred von Richthoven, seines Zeichens Ehrenpräsident des DOSB. Reizvoll auch
für ihn? „Aber ja. Es ist eine sehr gute, wieder vorzüglich organisierte Veranstaltung, mit tollem Spitzensport. Bedauerlich nur, dass Europa der Spitze immer noch hinterherläuft. Wir müssen mehr tun für diesen wunderbaren Sport, vor allem Werbung, Werbung, Werbung.“ Nun, Badminton führt immer noch ein Schattendasein. Sind Sie optimistisch, dass sich daran etwas ändert? „Ja, ich bin optimistisch, besonders mit Blick auf die olympischen Spiele. Viele Mannschaftssportarten konnten sich nicht qualifizieren. Warum sollte also nicht Badminton in den Focus des Publikuminteresses geraten. Und sehen Sie, wir haben mit Juliane Schenk einen Star in Berlin. Das ist doch was. Also Optimismus ist angesagt!“
Den rechtfertigten schließlich doch noch die Herren aus Dänemark. In einem packenden Finalsatz schickten sie die Indonesier auf das zweite Treppchen der Siegerehrung. Also doch noch ein Erfolg für Europa, lautstark im Berliner Sportforum gefeiert.

Starke Frauen und lautstarke Fans … spielte den Schlussakt der Wilson German Junior 2012. Wäre ein Lautstärkemesser zu Rate gezogen worden, so hätte es wohl stimmliches Unentschieden zwischen koreanischen und indonesischen Fangesängen angezeigt. Anlass für diese Begeisterungsausbrüche war das abschließende Damendoppel der Wilson German Junior 2012: Jo I Jeon und Soo Jeon Jang, Korea, gegen die Indonesierinnen Melati Daeva Octaviani und Rosyta Eka putri sari. Der Auftritt der Indonesierinnen hatte erstaunlich viele Fans nach Weißensee gelockt. Und die wurden nicht enttäuscht. Als schließlich der Ball zum 21:15/2. Satz ins koreanische Feld fiel, ging ein befreiender Aufschrei durch die Halle. Sieg für Indonesien, Platz 2 für Korea und auch den 3. teilten sich, mit Ga Hee Han/Hye Rin Kim und Yeon Woo Eo/Jang Mi Lee, koreanische Doppel.

Was bleibt zu sagen? Wilson German Junior – Macher und EBT – Teammanager, Manfred Kehrberg, kann diese Frage wohl am kompetentesten beantworten. Zufrieden? „Absolut, ich bin sehr zufrieden. Es war spannend, alles hat perfekt geklappt und unsere Gäste haben sich wohl gefühlt. Sehen Sie ´mal, heute waren 600 begeisterte Zuschauer in der Halle. Darunter, ich sehe das als hohe Wertschätzung, Manfred von Richthoven, Ehrenpräsident des DOSB, und seine Excellenz, der indonesische Botschafter, Dr. Edi Pratomo.“ Und lächelnd aufatmend Kehrberg: „Die viele Arbeit, auch der ehrenamtlichen Helfer, bei denen ich mich herzlich bedanken möchte, hat sich wirklich gelohnt!“

Text: Peter Gütte
Fotos: Volkmar Kehrberg

Wilson German Junior 2012 – der “finale” count down tickt …

Samstag, 10. März 2012

Die Spannung im Berliner Sportforum war spürbar, denn an diesem 3. Tage der Wilson German Junior machten sich die besten Spieler aus 25 Nationen auf den Weg in Richtung Finale. Z.B. das deutsche Herren-doppel Laibacher/Weißkirchen. Ihr Gegenüber das favorisierte Duo Grosjean/Mittelheißer. Diese Begegnung entwickelte sich zu einem hochklassigen Match. Durchaus hatten die Deutschen eine Chance, immer wieder angefeuert von Landestrainer Hoppe. 18:21 hieß es dann am Ende. „Ein schönes Spiel, das haben die Beiden gut gemacht“, lobt der Landestrainer,  „denn sie sind ja noch jung. Weisskichen z.B. kann ja noch 3 Jahre U18 spielen. Also da gibt es noch viele Möglichkeiten!“

Verspielte Möglichkeiten … so die Inderinnen Kalyami/Rawat gegen die starken Koreanerinnen Win Kim/Min Lee. Kalyami/Rawat zogen alle Register ihrer Möglichkeiten, leisteten tapferen Widerstand, doch letztlich erfolglos. „Die sind so schnell und beweglich“, kopfschüttelnd Rawat nach dem Match. Und Kalyami ergänzend: „Das ist hard work, wirklich harte Arbeit! Sie trainieren wohl noch mehr als wir!“ Beide sind Schülerinnen und trainieren in einem der beiden indischen Leistungszentren, in Andhra Pradest. Nach der Schule, in einem Jahr, wollen sie weiter Badminton spielen, vielleicht gar Profi werden. Das läge nahe, denn Kalyamis Vater ist namhafter Badmintontrainer in Indien und hat ehrgeizige Pläne mit seiner Tochter.

Sensation blieb aus … es wäre auch zu schön gewesen, wenn das Doppel Jennifer Karnott/Hannah Pohl, nach dem gestrigen Paukenschlag gegen die Französinnen, für eine neue Überraschung gesorgt hätte. Ihre Gegnerinnen stark, die Koreanerinnen Hee Han/Rin Kim. Trotzig trumpften sie, getrieben vom rhythmischen Beifall der begeisterten Zuschauer, im 2. Satz auf, konnten aber das knappe 18:21 im 3. Satz nicht verhindern. Schade! „Ja“, das war wirklich schade, so dicht vor dem Ziel“, fanden die deutschen  Damen danach. Die Ursache? „Ja, wir haben in der zweiten Hälfte des 3. Satzes zu leichte Fehler gemacht, und somit vermeidbare Punkte abgegeben“, reflektierte Jennifer Karnott aufgeregt, „und einen Rückstand gegen Asiaten aufzuholen, ist kaum möglich!“ Partnerin Hannah Pohl sieht noch eine andere entscheidende Ursache: „Unsere Taktik war, das Loch, das die Koreanerinnen hinten, in der Verteidigung hatten, gnadenlos auszunutzen. Das ging auch gut, zumindest in den ersten zwei Sätzen. Dann aber, im Dritten, schlossen sie die Lücke, was sich für uns schlecht auswirkte!“ Und dann auch noch die Schnelligkeit der Koreanerinnen, da waren sich beide deutsche Spielerinnen einig, „ist einfach phänomenal!“ Für Jennifer und Hannah ist auf den Wilson German Junior 2012 der letzte Ball gespielt, aber  „Im nächsten Jahr kommen  wir ganz bestimmt wieder!“

Einen ähnlichen Verlauf nahm die Begegnung der deutschen Damen Dörr/Volkmann gegen Joo Jean/Soon Yeon Yang, also starke Koreanerinnen. Auch hier ein beherzter 2. Satz, der für Ausgleich sorgte.  Da glaubte und hoffte man noch auf eine Überraschung. Doch zu viele Fehler und offensichtliche Konditionsmängel, ließen diesen schönen Traum platzen!

Der ging auch für die deutschen Damen Bellenberg/Kunzmann nicht in Erfüllung. In zwei Sätzen mussten sie sich den Däninnen Madsen/Rhode geschlagen geben.

Sehenswertes Badminton … wohin das Auge auch schaute, an diesem 3. Turniertage. Zumeist waren es asiatische Spieler, die die Viertelfinals dominierten. Das musste z.B. der starke Däne Mundbjerg empfindlich spüren und sich in einem spektakulären Match, dem noch stärkeren Koreaner Kwang Hee Heo, beugen. So erging es auch der eleganten langbeinigen Niederländerin Malhulette. Auch ihr gelang es nicht, den Eindruck der  Übermacht Asiens zu verwischen. Zu stark war ihre koreanische Gegnerin Joo I Jeon, die mithin ins Halbfinale einzog.

 
Dann die schwedischen Herren Forsberg/Hjelm. Sie testeten die Hong Kong – Chinesen Chun Hei Lee/Chun Hei Tam. Aber vergebens: Nach zwei Sätzen war alles vorbei, das Halbfinale verspielt.Beinahe jedoch hätten es die Russinnen Kosetskaja/Verabyeva voll-bracht und die Koreanerinnen Hee Han/Rin Kim aus dem Rennen geworfen. Im 3. Satz schossen sie aus allen Rohren und Hee Han/Rin Kim an den Rand einer Niederlage. Erst in der Verlängerung konnten sich die Koreanerinnen dann doch noch retten und das Halbfinale sichern.

Aufmerksamkeit erregte ein rein skandinavisches Duell, Schweden gegen Dänemark. Aufmerksamkeit nicht, weil es lautstark zuging, sondern spannend. Die Akteure: Antonson/Colberg, Dänemark, gegen Myh-ren/Nilsson aus Schweden. Drei Sätze beharkten sich die vier lang aufgeschossenen Kontrahenten, denn es ging ums Halbfinale. Das erschossen sich schließlich die dänischen Herren. Den Schweden blieb nur die Analyse eines verlorenen Spiels: „Ja, es war hart für uns“, erzählt Hjelm. „Das Tempo war unheimlich hoch und das Angriffsspiel der Schweden mit kolossaler Durchschlagskraft. Aber trotzdem, wir hatten hier eine schöne Zeit.“

Spannungen & Vibrationen … erzeugten gleich die ersten Mixed – Halbfinalpaarungen, denn Europäer stürzten einen Favoriten vom Sockel. Es waren die Niederländer Jim Middelburg und Soraya de Visch Eijbergen, die so respektlos aufspielten und ihre Gegner das Fürchten lehrten. Die kamen aus Korea, hießen An Khang Tai und Yen Mei Ho. Nur zwei Sätze währte die Angelegenheit und die Siege verwöhnten Koreaner ging als Verlierer vom Feld. Dieses Schicksal teilten überraschend auch ihre Landsleute Kwon Young Bae/Ji Won Kim gegen die Hong Kong Chinesen Chun Hei Li und Yi Ngan Cheung. Die Damen – Einzel eine rein asiatische Party, mit drei Koreanerinnen und einer philippinischen Dame. Ob sie sich durchsetzen würde, das war hier die Frage!

Jang Mi Lee, Korea, hieß dann die erste Finalistin. Da kämpfte Malvinne Alcala, von den Philippinen, immer noch um den zweiten Finalplatz, 45 lange strapaziöse Minuten, und gewann!

Bei den Herren standen sich zweimal Korea, zweimal Indonesien gegenüber. Also auch hier asiatische Dominanz, mit dem besseren Ende und Finale für Henriko Wibowo und Azizam Mababa, beide aus dem traumhaft schönen Indonesien.

Dann die Damen! Drei koreanische Doppel hatten es bis ins Halbfinale geschafft und zwei Damen aus Indonesien. Ihre klangvollen Namen, Melati Daeva Oktaviani und Rosyita Eka Putri Sari verdienen es, extra erwähnt zu werden, neben der großartigen sportlichen Leistung natür-lich.

Auf beiden Spielfeldern tobten dann verbissene Auseinandersetzungen mit Ziel „Finale“. Die Ersten, die das ersehnte Ziel erreichten, waren die Koreanerinnen Joo I Jeon und Soo Jeon Yang. Blieb die Frage nach den Gegnerinnen! Die wurde erst nach drei langen Kräfte zehrenden Sätzen beantwortet: Oktaviani und Putri aus Indonesien!

Zuletzt, aber nicht das Letzte, die Herrendoppel und der Kampf um Finaleinzug. Eine international gemischte Runde hatte sich eingefunden: Hong Kong – China, zweimal Indonesien und die Dänen Col-berg/Antonsen. Die fackelten nicht lange, und holten sich, gegen die Indonesier Hafiz Faisal und Putra Eka Rhoma, den ersten Finalplatz.

Wer sie am Sonntag herausfordern würde, diese Frage blieb lange offen. Mit Aldiartama/Subaktiar, Indonesien, und den Hong Kong – Chinesen Chun Hei Li/Chun Hei Tam, standen sich nicht nur gleichwertige Gegner gegenüber, sondern Kämpfer des Extraklasse. Beispiel der 2. Satz. Erst das 30:28 brachte den Indonesiern  Satzausgleich und die Hoffnung, doch noch das Finale zu erreichen. Und sie packten es. Ganze 64 Minuten benötigten Aldiartama/Subaktiare für diesen so wichtigen Sieg und setzten damit wohl den Höhepunkt dieses 3. Tages der Wilson German Junior 2012.

Text: Peter Gütte
Fotos: Volkmar Kehrberg

Deutsche Damen mit Sensation!
Reflexionen und Berichte von den Wilson German Junior 2012

Freitag, 09. März 2012

Nun, der 2. Spieltag dieser Wilson German Junior legte kräftig an Spannung zu, sorgte für Überraschungen und eine bejubelte Sensation. Verwundern konnte das nicht, denn diese zweite Vorrunde siebte die Spreu vom Weizen schon sehr viel penibler, auch weil die gesetzten Spieler ins Turniergeschehen eingriffen. Die schönen Begleiterscheinungen: Höheres Niveau, gepaart mit Spannung und Dramatik.

Spannung und Dramatik …diese Tugenden zelebrierten z.B. der Finne Kalle Koljonen und Hyuk Leon aus Malaysia in Reinkultur. 64 zermürbende Minuten dauerte es, bis sich die Kontrahenten die Hände reichten, der Koreaner mit glücklicherem Gesichtsausdruck. „Ja, ich bin froh, es war ein Match, das an die Grenzen ging. Ein bisschen müde bin ich, aber ok. Nur die rechte Schulter macht seit gestern ein wenig Ärger. Was schließlich entscheidend war? Nun, ich habe meinen Gegner immer wieder in die Ecken getrieben, also die Seiten angespielt und so Druck erzeugen können. Ich denke, dass war´s!“ Jin Hyuk Leon, ein Name, der möglicherweise am Sonntag, bei den Finals, eine gewichte Rolle spielen könnte.

Ähnlich packend befeuerten sich der Malaysier Teck Shi Soo und Rassmus Noes Grill aus Dänemark. Grill hatte den 2. Satz mit 21:13 recht deutlich für sich entscheiden können und so war der Matchausgang offen. Im 3. Satz kämpften dann Europa und Asien auf Augenhöhe, mit dem besseren Ende für Teck Shi Soo, nach mehr als 60 Minuten. Auch dieser Name könnte durchaus bei den Finals auftauchen.

Mühte sich redlich … das deutsche Mixed Felsner/Payatos gegen die Malaysier, An Khang Tai/Yen Mei Ho. Gut gespielt und dennoch in 2. Sätzen verloren, das tröstet nicht. „Nein, das tröstet wirklich nicht. Sie sind einfach immer etwas schneller dran“, Till Felsner niedergeschlagen, „und auch technisch sehr gut.“ Partnerin Vanessa Payatos sah die Überlegenheit vor allem in der besseren Kondition und extremen Schussgenauigkeit.

Extreme Schussgenauigkeit … kultivierte das Mixed Seidel/Efler, gegen die Franzosen Mittelheiser/Baumann, zumindest streckenweise. Als Außenseiter waren sie unbeschwert in dieses Match gegangen und im 2. Satz dem Sieg ganz nahe, aber … „Ja, das war eine geniale Situation für uns, denn die Franzosen waren schließlich Favoriten“, schwer atmend Marvin Seidel. „Und dennoch“ ergänzt Linda Efler mit Nachdruck, „wir haben in dieser Situation wirklich gut gespielt, hatten unsere Chance. Im 3. waren die Franzosen dann einfach präziser und kontrollierter. Aber wir sind noch jung!“ Und so werden Marvin Seidel und Linda Efler diese Niederlage einfach als interessante Erfahrung abbuchen!

Erfolgreiche Koreanerinnen … fielen bei den Damen auf. Z.B. Joon I Jun. Allerdings musste die Koreanerin alle Register ihres Könnens ziehen, um Sylvia Kumares, aus Malaysia, in drei spannenden Sätzen niederzuringen.

Auch Yeon Woo Eo verließ das Spielfeld siegreich gegen die Inderin Anjali Rawat, wie Jang Mi Lee. Ihre Gegnerin hieß Ramona Hacks und man durfte gespannt sein, wie sich die junge Deutsche gegen die favorisierte Asiatin aus der Affäre ziehen würde! Ramona Hacks kämpfte tapfer, hatte aber mit 10:21 und 11:21 nicht die Spur einer Chance.

Aufmerksamer Beobachter … des Geschehens am Wettkampfort war auch Jimmy Andersen, Event Manager, Badminton Europe. Wie gefallen dem Event – Experten die Wilson German Junior 2012? „Na ja, wenn ich vier Jahre zurück blicke und vergleiche, dann ist dieses Turnier in jeder Hinsicht gewachsen. So viele Teilnehmer, 25 Länder, das ist doch enorm. Es gibt in Europa kein vergleichbares Turnier. Ich meine auch das sportliche Level, das hier geboten wird. Und ich sehe, besonders in diesem Jahr, dass der Abstand zwischen Europa und Asien kleiner wird“, schwärmt der Däne. Nach Organisation und Halle befragt, bleibt Andersen voll des Lobes. „Es ist doch ein toller Wettkampfort, diese große lange Halle. Alles klappt bestens, der Shuttleverkehr, die Abwicklung der Spiele, alles ist modern und zeitgemäß!“ Diese Eloge, aus international berufendem Munde, dürfte die Macher der Wilson German Junior gewiss erfreuen!

Achtung, kampfstarke Russen … so entpuppten sich Andrej Dolotov und Alexendr Zinchenko. Zunächst waren ihre Gegner, die Niederländer, Russel Muns und Robin Tabelin, auf dem Vormarsch und entschieden Satz 1 21:15 zu ihren Gunsten. Was keiner erwartete, die Russen drehten auf, wendeten das Spiel mit einem 21:17. Eine spannende Situation, die die Niederländer mit 13:7 im 3. Satz im Griff zu haben schienen. Hatten sie? Nein, denn die Russen zeigten sich nerven- und kampfstark. In einer hochklassigen Endphase schafften sie das nicht mehr Erwartete und punkteten zum 23:21.

Ein markantes Achtungszeichen setzte auch das deutsche Herren-Doppel Mark Byerly/Mark Lamsfuß gegen Conrad/Holm-Leven aus Schweden. Mit sicheren 21:14 und 21:15 blieben die beiden Marks im Rennen. Was hatte sie so beflügelt? „Nein, eine besondere Taktik hatten wir nicht“, erzählen sie aufgeregt nach dem Spiel. „Wir haben gegen die Schweden schon einmal unglücklich verloren, kannten sie also. Wir wollten einfach gut spielen, das war unser Anspruch“, analysierte Mark Byerly. „Aber ausschlaggebend war doch auch“, fügt Mark Lamsfuß an, „dass unsere Aufschläge sehr gut waren und früher am Netz waren wir auch zumeist!“ Ein erfreulicher Tatbestand, den das Doppel Max Weisskichen und Malte Laibacher mit ihrem Erfolg, gegen ein Finnische Duo, noch aufwertete.

Sensation am Nachmittag … für die sorgte das deutsche Damen-Doppel Jennifer Karnott und Hannah Pohl. Ihre Gegnerinnen, die englischen Top gesetzten Damen Sophie Brown und Holly Smith. Mit einem deutschen Erfolg hatte hier wohl niemand gerechnet! „Wir auch nicht“, so Jennifer kurz nach dem Spiel, „aber jetzt sind wir sehr stolz.“ Das können die Beiden auch, denn sie feierten als Doppel bei diesem Turnier ihre Premiere. „Aber gut vorbereitet hatten wir uns natürlich“, kommentierte Hannah Pohl danach ihr Spiel, „und wir kannten den defensiven Spielstil unserer englischen Gegnerinnen.“ Da war die Frage nach dem „wie weiter“ durchaus am Platze! „Es wird schwer aber wir bleiben locker“, versprachen tatendurstig die deutschen Überraschungsdamen!

Tatendurstig zeigten sich auch weitere deutsche Damen. Eva Jansens und Julia Kunkel mit ihrem Sieg gegen ein Damen – Doppel aus Indonesien. Und auch Annika Dörr und Franziska Volkmann konnten sich in der 1. Runde behaupten.

Überraschend die Niederlage der an 2. gesetzten Franzosen Julien Maio und Antoine Lodio. Ihr Stolperstein waren die Koreaner See Woong Park und Ji Won Jan. In drei aufregenden engen Sätzen fertigten sie die Favoriten aus Frankreich ab.

Badminton der Extraklasse … demonstrierten Joo Ven Soong aus Malaysia und der Indonesier Azizan Mahbub bei ihrem Achtelfinal-Match. Da wurde taktiert, getäuscht, brachiale Smashs geschlagen und kaum zu überwindende Verteidigungen akrobatisch in Szene gesetzt. Wie Katzen umschlichen und belauerten sich die Kontrahenten, mit besserem Ende für den Mann aus Indonesien. Für das Publikum im Berliner Sportforum ein ästhetischer Genuss, weit über 60 dramatische Spielminuten.

Epilog eines Turniertages … der ein toller vielfarbiger Tag war, gewürzt, mit allen Tugenden, die Sport zu bieten hat: Schnelligkeit, Ausdauer, ästhetische Schönheit, Athletik, Eleganz. Und mehr noch und unbedingt zu akzentuieren, der merkliche Leistungsanstieg im Vergleich zum Vortag. Das war das, was sich dem begeisterten Berliner Badminton – Publikum erschloss. Was aber sah LandestrainerHolger Hasse? „Ich habe mich natürlich auch an dem wunderbaren Sport ergötzt. Wie auch anders. Sie wollen aber sicherlich Analytisches hören!“ Natürlich! „Nun, der heutige Tag hat gezeigt, bei durchaus allen erfreulichen Akzenten aus unserer Sicht, das Asien immer noch einsam an der Spitze ist. Auch die Kluft zur europäischen Spitze ist noch groß. Ich muss das so sagen, und dafür gibt es auch objektive Gründe. Wir sind hier mit neuen jungen Spielern angetreten, die noch Erfahrungen sammeln müssen, sich an dieses hohe Level gewöhnen müssen!“

Einigen deutschen Spielern, besonders den Damen, scheint diese Höhenluft schon recht gut zu bekommen und so darf man mit gespannten Gedankenspielen Tag 3 der Wilson German Junior 2012 erwarten.

Text: Peter Gütte
Fotos: Volkmar Kehrberg

Von Hoffnungen, Tränen, Siegerlachen
Bilder und Momente vom 1. Turniertag Wilson German Junior 2012

Freitag, 09. März 2012

Natürlich stand bereits der Eröffnungstag der Wilson German Junior 2012 unter dem spannenden Blickpunkt Asien gegen Europa und der Frage, wie werden sich deutsche Spielerinnen und Spieler schlagen?

Überraschend gut … z.B. das deutsche Mixed Byerly/Karnott gegen die Malaysier Devadass/Yi Lee. Schon im ersten Satz zeigten die Deutschen wenig Respekt, wenngleich das Ende, mit 21:19, auch recht eng ausfiel. „Das hätten wir nie für möglich gehalten, wollten einfach nur gut spielen“, resümierte Jennifer Karnott. „Wir rechneten natürlich nach unserem Sieg im 1., dass die Malaysier im 2. so richtig aufdrehen werden!“ Aufdrehten jedoch Byerly/Karnott. Unendliche Ballwechsel und akrobatische Einlagen prägten diese bissige Auseinandersetzung. Endstand 21:12 für Europa, für das deutsche Duo. „Eigentlich haben wir im 2. einfach so weiter gespielt, wie im 1. Satz“, strahlte Mark Byerly. „Aber klar, der Erfolg im 1. hatte uns natürlich Selbstsicherheit gegeben. Plötzlich waren wir auf Jagd, ohne Druck und echt locker!”

Leidenschaft zur Jagd … hatte wohl auch das deutsche Duett Mark Lamsfuß/Franziska Volkmann entdeckt. „Nun, das ist vielleicht etwas überzogen“, wehrt Mark Lamsfuß nach dem Match lachend ab. „Eher entscheidend war wohl unsere Lockerheit, mit der wir in diese Begegnung gingen“. Drei dramatische Sätze benötigten die Beiden – 21:19, 18:21, 21:19 – um die hoch favori-sierten Koreaner Dong Joo Kim/Yeo Wo Eo zu schlagen. „Ja, im 2. Satz, waren wir “, analysiert Franziska Volkmann, „viel zu passiv. Das mussten wir natürlich im 3. unbedingt ablegen und haben es auch. Jetzt sind wir glücklich“, freute sich Franziska!

Beherzten Kampf …
lieferte Anika Dörr der Dänin Julie Finne-Ipsen. Nach dem 1. Satz – 15:21 – war die Begegnung durchaus noch offen. Doch dann der 2. Satz und eine lange Auswertung mit Bundestrainer Holger Hasse. „Wissen Sie“, so Anika nach dem Spiel, „nicht ich hatte heraus gefunden, wie ich meine Gegnerin ausspielen könnte, sondern sie hatte es. Sie hatte im 2. Satz einfach den Dreh raus, war besser am Netz und druckvoller im Angriff als ich. Schade!“
Eine faustdicke Überraschung … der Erfolg der deutschen Herren Byerly/Lamsfuß gegen die Malaysier Zhi Soo/Ven Soong. Nur zwei, aber hart umkämpfte, Sätze benötigten sie für diesen kaum erwarteten Erfolg.

Als überraschend stark erwies sich auch das englische Mixed Dobson/Westwood gegen die Koreaner Wong Park/Yeon Yang. Es wurde ein sehenswertes 2-Satz-Match mit knappem aber besserem Ende für die Engländer. Sie hätte nicht damit gerechnet, sprudelte Emily Westwood glücklich hervor. „Nein, eine besondere Taktik hatten wir nicht uns nicht vorgenommen, wir wollten einfach alles geben.“ Das zeigten die Engländer dann auch, gaben nie auf und demonstrierten in entscheidenden Situationen englische Kühle: „Ja, vielleicht auch das“, grübelte Emily. „denke aber, dass eher die Tempowechsel, die wir in unser Spiel einbauten, letztlich entscheidend für den Erfolg waren!“

Dicke Tränen … und Himmel hoch jauchzend, solche Art Temperamente gab es nach der Begegnung Ramona Hacks gegen die Finnin Sonja Pekkola. Zunächst hatte sie, die Finnin, den Ton angegeben, Satz 1 für sich entscheiden können. Aber dann, „ja dann war ich so schlecht“, weinte die 18jährige Sonja Pekkola, die nach der Schule Biologie oder Geografie studieren will. „Ich weiß auch nicht, was in mir vorging, spielte andauernd ins Aus und blieb erschreckend weit unter meinen Möglichkeiten. Ja, das ist eben Sport“, Sonja nun schon wieder mit zaghaftem Lächeln. Traurigkeit über enttäuschte Hoffnungen, auch das gehörte zum ersten Tag der Wilson German Junior 2012!

Nicht jedoch für Bundestrainer Holger Hasse. Er bilanzierte nach Tag 1 durchaus mehr Grund zur Freude, als enttäuschte Hoffnung. „Unsere Spieler, natürlich nicht alle, sind mit erstaunlichem Mut zum Risiko in dieses Turnier gestartet, und das gepaart mit Können. Darüber freue ich mich sehr! Übrigens auch über die Finnen. Sie haben eine tolle Entwicklung und zeigen hier, dass sie inzwischen zur europäischen Spitze zählen.“

Auch für Turniermanager Manfred Kehrberg ein durchaus erfreulicher Turnier-beginn? „Ja, absolut. Sie spüren ja sicherlich auch diese angenehme entspannte Atmosphäre hier und na ja“, lächelt Kehrberg, „wir machen das ja nun auch schon zum 4. Mal!“
Gewiss ein gutes Omen für die nächsten Turniertage. Und mehr noch. Europa hat aufgeholt, zeigte sich überraschend oft auf Netzhöhe mit den asiatischen Spielern. Für die nächsten Turniertage ist also Spannung, Dramatik und Badminton auf höchstem Niveau zu erwarten!

Text: Peter Gütte
Fotos: Volkmar Kehrberg

Wilson German Junior 2012 mit klangvollem Auftakt

Donnerstag, 08. März 2012


Die Felder präpariert, schmückende Blumengebinde, roter warmer Bodenbelag, die Fahnen der teilnehmenden Länder, – das Berliner Sportforum zeigte sich glanzvoll geschmückt, als heute 9.00 Uhr, Fanfarenklänge die Ouvertüre für die Wilson German Junior 2012 spielten. Feierliche Atmosphäre hatte sich über die Halle gelegt, als Thomas Lohwieser, Turnierdirektor der Wilson German Junior 2012 – und Jugendwart des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), Spieler, Schiedsrichter, Offizielle und Gäste herzlich willkommen hieß und eine schöne Zeit in Berlin wünschte. „Das Berlin nicht nur die politische Hauptstadt Deutschlands ist, sondern auch die Sportcity Nr. 1“, hob anschließend Manfred Kehrberg hervor, Turniermanager der Wilson German Junior. „Vor allem möchte ich mich auch für die professionelle Vorbereitung des Turniers bedanken“, so weiter Kehrberg, „für die Unterstützung der Sponsoren und aller fleißigen Helfer vom ausrichtenden Verein EBT.“

Mehr als 200 Spielerinnen und Spieler folgten der Einladung zu diesem großen hauptstädtischen Sportereignis. Darunter auch, inzwischen zum vierten Male, Igor Nazarow, Cheftrainer des Russischen Badminton- Verbandes. „Ja, ich komme immer wieder gern hierher“, erzählt der freundliche Russe, „weil dieses Turnier für mich so eine Art Maßstab ist, wo meine Spieler stehen. Interessant natürlich immer auch für einen Trainer der Blick auf die Asiaten“.
Mit einem großen zehnköpfigen Team ist der Mann aus Tscheljabinsk in Berlin und will natürlich den Erfolg. Z.B. Olga Marozowa. „Ich hoffe, hier erfolgreich zu sein“, lacht die 16jährige, die Küchen bevorzugt und gern Schokolade ist. „Es ist schön in Berlin, dieses internationale Flair, auch hier in der Turnierhalle.“
Dabei in diesem Jahr auch Bangladesh, mit dem kleinsten Team des Turniers, mit dem 14jährige Ayman. „Ich bin erstmals hier. Es gefällt mir gut und ich bin gespannt“, so seine ersten Eindrücke. Ayman ist derzeit Meister seines Landes in der Klasse U18. Nach seinem Trainer befragt, geht ein Lächeln über das schöne Gesicht. „Dort ist er, es ist mein Vater!“ Aymans Vater, ein Geschäftsmann, immer an der Seite seines Sohnes beteuert lächelnd: „Ja, tue mein Bestes und Ayman hoffentlich auch!“

Auf den Tag genau, vor einem Jahr, hatte Manfred Kehrberg in seinen Begrüßungsworten der Hoffnung Ausdruck gegeben, das es 2012 ein Wiedersehen geben möge. Fünf Nationen mehr reisten in diesem Jahr an, was durchaus als Erfolg für die Organisatoren der Wilson German Junior zu bewerten ist. Mit abschließenden Wünschen für einen schönen und sportlichen Turnierverlauf gab Manfred Kehrberg schließlich das Berliner Sportforum für die ersten Aufschläge der Wilson German Juniors 2012 frei!

Text: Peter Gütte
Fotos: Volkmar Kehrberg

Wilson German Junior 2012 – Bald geht es los

Dienstag, 06. März 2012

In knapp zwei Tagen starten die Wilson German Junior 2012 in der Großen Halle des Sportforums Berlin. „Der Aufbau ist abgeschlossen und die Halle ist bestens präpariert!“, lässt Manfred Kehrberg, Abteilungsleister des Ausrichters SG EBT Berlin, verlauten.

„Wir erwarten ein äußerst hochklassiges Turnier, denn bis auf die Damen aus Bulgarien, sind alle Top-Platzierten SpielerInnen der kürzlich gespielten „Dutch-Junior“ in Berlin vertreten. Darüber hinaus ist auch eine große Delegation aus Korea und natürlich die starken Dänen dabei.“, so Manfred Kehrberg weiter.

„Europa trifft Asien“ so das Motto der Wilson German Junior 2012, denn neben den besten Spielern aus Asien, werden auch die Top-Spieler aus Europa in Berlin aufschlagen und um wertvolle Punkte für die Jugend-Weltrangliste kämpfen.

Am Donnerstag um 9.00 Uhr morgens wird das Turnier eröffnet und die Vorrundenspiele beginnen. Bis Freitag werden dann die besten Acht in den jeweiligen Disziplinen ermittelt, die dann am Samstag in den Viertel- und Halbfinalspielen um den Einzug ins Finale kämpfen. Der Sonntag steht dann traditionell im Zeichen der Turniersieger, die in den Finalspielen ermittelt werden und bei der immer sehr emotionalen Siegerehrung geehrt werden.

Über German Junior TV können Interessierte erstmals in der Geschichte der German Junior das Turnier auch in Form von regelmäßigen Videoberichten verfolgen. Neben Interviews mit Trainern, Funktionären und Spielern, werden auch Re-Live-Matches vom eigens eingerichteten TV-Court auf www.german-junior.tv zur Verfügung gestellt.

Das Turnier wird von allen Seiten mit Spannung erwartet und wir können uns auf ein hochklassiges Turnier freuen. Wie auch in den letzten Jahren ist der Eintritt an allen Tagen kostenfrei.

Berlin, 06.03.2012

Marcus Köster

Wilson German Junior 2012 – „Europa trifft Asien“

Mittwoch, 29. Februar 2012

„Europa trifft Asien“ könnte das Motto der Wilson German Junior 2012, die vom 08. – 11. März 2012 in der Großen Halle des Sportforums Berlin stattfinden, lauten.

Mit 200 SpielerInnen aus insgesamt 25 Ländern kann Ausrichter EBT Berlin ein erstklassiges Meldeergebnis verzeichnen.

Mit Malaysia, Korea, Indien, Indonesien und Hong Kong China ist die Mehrzahl der asiatischen Badminton-Top-Nationen in Berlin vertreten.

Sie treffen dabei auf den Nachwuchs aus den führenden europäischen Badminton-Nationen wie Dänemark, Deutschland, England, Russland, den Niederlanden und Frankreich.

Traditionell ist das Turnier neben den Weltmeisterschaften eine der wenigen Möglichkeiten des Kräftemessens der Badminton-Jugend der Welt.

„In diesem Jahr werden bei den Wilson German Junior erstmalig Punkte für die Jugendweltrangliste vergeben. Das Meldeergebnis zeigt, dass das Turnier dadurch weiter aufgewertet wird.
Favoriten in den einzelnen Disziplinen sind schwer auszumachen. Wir gehen aber davon aus, dass die Athleten aus Asien leicht favorisiert in den Kampf um den Titel gehen.
Aber ich bin sicher, dass insbesondere die Dänen und hoffentlich auch die besten Deutschen den Aufwärtstrend des europäischen Badminton-Nachwuchses bestätigen können.“, wagt EBT-Abteilungsleiter Manfred Kehrberg eine vorsichtige Prognose.

Für den Ausrichter EBT Berlin laufen die Vorbereitungen nach Plan.

„Eigentlich könnte das Turnier schon morgen beginnen.“, erklärt Org-Assistentin Maria Neiling, „Unser Org-Team hat wieder mal Klasse gearbeitet. Ich bin sicher, dass das Turnier sowohl sportlich als auch organisatorisch ein Erfolg wird.“

„Wilson German Junior goes Media“

Noch nie waren die German Junior so medial vertreten wie in diesem Jahr. Neben einer heutzutage unverzichtbaren Internetseite ( www.german-junior.de ) ist das Turnier auch bei Facebook vertreten.
Unter www.facebook.com/GermanJunior.Badminton erfahren User News und können miteinander kommunizieren.

Doch damit nicht genug, erstmals in der Geschichte der German Junior wird es eine eigene kleine TV-Sendung geben – German Junior TV. Regelmäßige Videoberichte, Interviews und sogar ganze Spiele auf dem eigens eingerichteten German Junior TV-Court sollen auf dem YouTube-Channel der SG EBT Berlin www.youtube.com/ebtberlin während und nach dem Turnier verfügbar sein.

„Die Lizenzen dafür haben wir zwischenzeitlich von SportA erhalten.“, erzählt Manfred Kehrberg freudestrahlend von dem neuen Projekt.

Dank des großzügigen Engagements der Sponsoren ist der Eintritt an allen Turniertagen frei.
Dieses Angebot des Ausrichters richtet sich an alle Badminton-Fans in Berlin und Brandenburg, vor allem aber an Kinder und Jugendliche, das Turniergeschehen und den Flair einer solchen internationalen Veranstaltung hautnah miterleben zu können. Wir die Vergangenheit zeigt haben bei den German Juniors schon viele Weltmeister und Olympiasieger der Zukunft aufgeschlagen.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Berlin, 29.02.2012

Marcus Köster

Wilson German Junior 2012 – Teilnehmer

Samstag, 18. Februar 2012

Folgende Länder sind bei den diesjährigen Wilson German Junior dabei.

Österreich
Bangladesch
Belgien
Kanada
Tschechien
Dänemark
England
Finnland
Frankreich
Deutschland
Hongkong China
Ungarn
Indien
Indonesien
Korea
Luxemburg
Malaysia
Niederlande
Polen
Phillipinen
Russland
Schottland
Schweden
Türkei
Wales


 

Vorschau auf die Wilson German Junior 2012

Donnerstag, 10. November 2011

Fast schon routiniert begannen im August die ersten Vorbereitungen für die nächsten German Junior. Wie schon in den letzten 3 Jahren erfolgreich getan, wird die SG EBT Berlin auch in diesem Jahr wieder die Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften im Badminton in Berlin ausrichten.

Die Wilson German Junior 2012 finden vom 08. – 11. März 2012 in der Großen Halle des Sportforums in Berlin-Hohenschönhausen statt.

Auch in 2012 erwarten wir über 200 jugendliche Badmintontalente aus mehr als 20 Ländern. Traditionell werden die besten europäischen Badmintonnationen wie Dänemark, England, Holland und Russland das Turnier für ein Kräftemessen nutzen. Doch auch in Asien sind die German Junior ein Begriff – seit 2 Jahren sind führende Badminton-Nationen wie Malaysia, Indonesien oder Korea gern gesehene Gäste in Berlin. Voraussichtlich wird sich auch 2012 daran nichts ändern. Abzuwarten bleibt, ob China erstmals in Berlin auftreten wird. Positive Signale dafür gab es bereits. Für die besten deutschen Jugendlichen ist das Turnier im eigenen Land eine willkommene Gelegenheit sich mit den Besten der Welt zu messen und wichtige internationale Erfahrungen zu sammeln. Insbesondere nach einigen Achtungserfolgen im letzten Jahr, ist in diesem Jahr auch die eine oder andere Medaille drin. Ganz besonders freuen wir uns, dass auch wieder die besten Berliner, darunter viele EBT-Spieler am Turnier teilnehmen werden. Wir können uns also wieder auf eine Woche voller spannender und hochklassiger Spiele mit den Badminton-Stars von Morgen freuen.

Titelsponsor Wilson wird nach 2010 und 2011 auch 2012 wieder die German Junior nicht nur namentlich unterstützen. Darüber hinaus freuen wir uns, dass sowohl langjährige Partner, als auch neue Sponsoren ihr Engagement für die Wilson German Junior 2012 zugesagt haben. Neben den Sponsoren haben auch der Deutsche Badmintonverband als Veranstalter, der Badmintonverband Berlin-Brandenburg und das Land Berlin ihre Unterstützung zugesichert. Doch so ein Turnier könnte nicht organisiert werden, wenn nicht eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer zur Verfügung stehen würden. Daher sind wir froh, dass wir nicht nur auf viele EBT-Helfer zählen können, sondern auch tatkräftige Unterstützung aus anderen Berliner und Brandenburger Vereinen bekommen.

Dass das Turnier endgültig in Berlin angekommen ist, hat auch das Zuschauerinteresse im letzten Jahr gezeigt, welches im Vergleich zu 2010 weiterhin deutlich angestiegen ist. Nicht nur Schulklassen und Sportgruppen besuchten an allen Tagen die German Junior, sondern auch zahlreiche Spieler aus Berlin und Brandenburg schauten vorbei. Wir haben uns außerdem gefreut, viele interessierte „Nicht-Badminton-Spieler“ an den vier Tagen in der Halle begrüßen zu können.

Die Wilson German Junior werden auch 2012 wieder viele Leute begeistern, denn gerade ein solches Turnier bietet die Gelegenheit, erstklassiges Badminton hautnah zu erleben.

Und wenn Sie einen Teil dazu beitragen wollen, sei als Helfer oder gar als Sponsor, zögern Sie nicht und melden sich bei uns – denn mit einer Unterstützung des Turniers unterstützen Sie auch den Sport in Berlin!

Auf ein Wiedersehen im März 2012 in Berlin